Mein erstes Seelenreading und was ich dabei gelernt hab
- Michaela Voegel
- 30. Aug.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 31. Aug.
Als ich mein erstes Seelenreading professionell gegeben habe, war ich so aufgeregt, dass ich dachte, ich fall gleich in Ohnmacht. In meinem Kopf kreisten nur diese Gedanken: Was ist, wenn ich nichts empfange? Was ist, wenn ich sie enttäusche? Statt zu vertrauen, dass alles gut geht, habe ich mich selbst völlig verrückt gemacht.
Und dann kam der Moment. Die Kundin saß vor mir, ich habe mich verbunden und plötzlich war es da. Diese Vertrautheit. Diese Liebe der geistigen Welt. So tief, dass es mich zu Tränen gerührt hat.
Heute berührt es mich noch immer. Jede Sitzung ist anders. Jede öffnet wieder neue Räume. Und mit jeder Sitzung wachse ich selbst mit. Ich habe gelernt, dass man am Anfang nur die Themen gezeigt bekommt, die man selbst schon ein Stück weit bearbeitet hat damit man weiß, wie sie sich anfühlen. Oft spüre ich das körperlich: Druck im Brustraum, Enge, manchmal auch Schmerzen. So macht es die geistige Welt für mich sichtbar.
Mit der Zeit habe ich auch lernen müssen, mich bewusst „offline“ zu schalten. Sonst würde ich den ganzen Tag alles von allen um mich herum wahrnehmen und ich will ja auch noch Mensch sein. Ganz ehrlich: man muss nicht alles wissen.
Die geistige Welt zeigt nicht nur das Schöne. Sie zeigt auch das, was weh tut. Manchmal Dinge über andere, manchmal auch über mich selbst. Es ist nicht immer angenehm, manchmal sogar richtig schmerzhaft. Aber genau dadurch bin ich gewachsen. Dafür bin ich dankbar. Mehr noch ich bin demütig, überhaupt mit dieser Gabe wirken zu dürfen.
Für manche klingt das vielleicht spukig. Für mich ist es meine Welt. Und was andere darüber denken, ist nicht entscheidend. Wenn mich etwas triggert, dann schaue ich hin, hinterfrage, treffe eine Entscheidung und wachse weiter.




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